Krankheitsbild

Spricht man von „Magenkrebs“, ist damit fast immer eine Krebserkrankung gemeint, die sich aus der Magenschleimhaut entwickelt. Drüsenzellen der Magenschleimhaut können sich verändern und zu Krebszellen werden, die sich sehr schnell vermehren und das gesunde Körpergewebe verdrängen. Es handelt sich bei Magenkrebs also meist um ein sogenanntes Adenokarzinom (Adenom = Geschwulst aus Schleimhaut oder Drüsengewebe; Karzinom = bösartiger Tumor, Krebs).1,2 Die folgenden Erläuterungen beziehen sich auf diese Krebsart.

Tumoren, die sich am Übergang zwischen Speiseröhre und Magen befinden, werden als Adenokarzinome des ösophagogastralen Übergangs, auch AEG-Tumoren, bezeichnet. Dazu zählen auch Tumoren, die direkt am Mageneingang, der sogenannten Kardia, liegen (früher: Kardiakarzinome). Diese Tumoren und auch solche, deren Hauptmasse im obersten Magenbereich angrenzend an den Mageneingang liegt, werden heute zu den Speiseröhrenkarzinomen gezählt.3

Jährlich erkranken in Deutschland etwa 9.300 Männer und 6.100 Frauen an Magenkrebs. Damit steht Magenkrebs bei Männern an achter und bei Frauen an neunter Stelle der häufigsten Krebsneuerkrankungen. Das durchschnittliche Erkrankungsalter liegt für Männer bei 72 Jahren, für Frauen bei 75 Jahren.1

Wird Magenkrebs in einem frühen Stadium erkannt und behandelt, ist er in vielen Fällen heilbar. Da die Erkrankung jedoch meist erst im fortgeschrittenen Stadium Beschwerden verursacht, sind Früherkennungsuntersuchungen besonders wichtig.

 

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