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Während der Therapie

Welche Rolle die Ernährung während einer Krebstherapie spielt, hängt sehr von Ihrer persönlichen Situation ab: Ob Sie normal essen können oder Probleme haben. Ob Ihr Gewicht stabil ist oder eine Mangelernährung droht. Daher gibt es keine pauschalen Empfehlungen, die für alle gelten.

Ernährung individuell anpassen

Oft fordert die Therapie einer Krebserkrankung jedoch Höchstleistungen von Körper und Seele. Die bewältigen Sie besser, wenn Sie ausreichend essen und trinken und dadurch genug Energie und Nährstoffe bekommen. Genießen Sie daher Ihr Essen weiter wie bisher, solange sie keine Probleme haben und Ihr Gewicht stabil bleibt.

Manchmal führt die Erkrankung oder Krebstherapie jedoch dazu, dass Essen zum Problem wird oder Sie ungewollt Gewicht verlieren. Vertrauen Sie dann auf die vielfältigen Möglichkeiten einer Ernährungstherapie. Diese lassen sich individuell auf Ihre Bedürfnisse zuschneiden. Hier erhalten Sie einen ersten Eindruck zu den wichtigsten Formen einer angepassten Ernährung und wie Sie damit besser durch diese schwierige Zeit kommen.

Stufen der ErnährungstherapieTumorzentrum München. Arbeitsgruppe Ernährung und Krebs. https://www.ernaehrung-krebs-tzm.de/gewichtsverlustmangelernaehrung/ernaehrungstherapie.html.

Die ersten Weichen für die jetzt angemessene Ernährung werden im Idealfall direkt nach der Diagnose gestellt. Je nach Krankheits- und Therapiephase werden diese immer wieder individuell angepasst. So bewältigt der Körper anstrengende Therapien besser. Welche Ernährungsform wann für Sie ratsam ist, entscheiden Sie zusammen mit Ärzt:innen und zertifizierten Ernährungsfachkräften.

 

Fachleute sprechen hierbei auch von einer Ernährungstherapie. In diesem Zusammenhang ist damit eine bestimmte Form der Ernährung gemeint. Gleichzeitig versteht man unter Ernährungstherapie aber auch eine Ernährungsberatung durch zertifizierte Ernährungsfachkräfte, die sich an erkrankte Menschen richtet. Darum geht es im Kapitel Ernährungsberatung und -therapie.


Stark vereinfacht gibt es fünf Stufen der Ernährungstherapie, die aufeinander aufbauen. Sie können untereinander kombiniert werden und sich gegenseitig ergänzen. Wichtig zu wissen ist, dass diese Stufen keine Einbahnstraße sind. Von jeder Stufe führt der Weg auch wieder zurück. Dahinter steckt das Ziel, dass Sie sobald wie möglich wieder normal essen und Ihr Leben genießen können.


Stufen der Ernährungstherapie
 

  • Anpassen der normalen Ernährung (z. B. durch energiereiche Speisen)
  • Anreicherung des Speiseplans durch Nahrungsergänzungsmittel (z. B. durch Eiweißpulver)
  • Trinknahrung
  • Sondenernährung
  • Parenterale Ernährung = Infusion
     

Die Ernährungstherapie ist eine wichtige begleitende Maßnahme der Krebstherapie. Mit einer individuellen Ernährungstherapie sichern Sie Ihren Ernährungszustand und steigern Ihre Lebensqualität.

Stufe 1 & 2: Normale Ernährung plus Extras

Was ist „normal“? Für die einen gehört dazu mehrmals die Woche Fleisch und täglich Wurst, andere ernähren sich vegetarisch. Manche Menschen kochen regelmäßig selber mit frischen Zutaten, andere greifen auch gerne zu Fertigprodukten oder essen viel außer Haus. Oft bedeutet „normal“ eine bunte Mischung aus allem.


Auf der Stufe 1 halten Sie während der Krebstherapie an Ihrer gewohnten Ernährungsweise fest und essen, was Ihnen schmeckt und Ihnen gut tut. Oft kommt es aber zu Problemen, weil bestimmte Speisen nicht mehr vertragen werden oder Sie ungewollt abnehmen. Dann kann es helfen, gezielt zu energiereichen Lebensmitteln wie Sahne, Butter, Öl, Säften und Snacks zu greifen.


Auf der Stufe 2 kommen spezielle Nahrungsergänzungsmittel dazu. So gibt es zum Beispiel Kohlenhydrat- oder Eiweißpulver zum Einrühren in Speisen oder Getränke. Damit lässt sich die Versorgung mit Kalorien bzw. Eiweiß sichern.



Leichte Vollkost
Bertz, H., Zürcher, G. Ernährung in der Onkologie. Grundlagen und klinische Praxis. Schattauer GmbH, Stuttgart 2014.


Bei Verdauungsproblemen, Geschmacksstörungen oder Abneigungen gegen bestimmte Lebensmittel hilft eine leichte Vollkost. Dabei werden Lebensmittel weggelassen, die erfahrungsgemäß schlecht vertragen werden. Zum Beispiel fette Lebensmittel und fettreiche Speisen, blähende Gemüse wie Kohl oder Zwiebeln, Hülsenfrüchte, frisches Brot und Alkohol.


Greifen Sie stattdessen zu gut bekömmlichen Lebensmitteln und Zubereitungen: fettarme Varianten von Milch und Milchprodukten, Fleisch, Wurstwaren und Fisch; außerdem leicht verträgliche Gemüsesorten wie Karotten, Fenchel, Tomaten oder grüner Salat.

Stufe 3: Trinknahrungen zur Ergänzung

Gelingt es Ihnen nicht, wieder zuzunehmen oder nehmen Sie sogar weiter ab, können spezielle Trinknahrungen vor einer Mangelernährung schützen. Diese auch als „Astronautenkost“ bezeichnete flüssige Nahrung enthält Eiweiß, Kohlenhydrate, Fett und alle lebensnotwendigen Vitamine und Mineralstoffe.


Produkte für Krebspatient:innen haben meist einen hohen Kaloriengehalt und viel Eiweiß. So reichen schon kleine Portionen aus. Das ist ideal für Menschen, die nicht viel essen oder schlecht schlucken können.


Welche Sorte zu Ihren Bedürfnissen passt, besprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Dann erhalten Sie ein Rezept und die Krankenkasse trägt die Kosten.


Trinknahrungen können die normale Ernährung ergänzen oder sogar komplett ersetzen. Damit der Genuss dabei nicht auf der Strecke bleibt, gibt es verschiedene Sorten: süße Drinks, Cremes und Puddings oder herzhafte Suppen. Außerdem geschmacksneutrales Pulver, das in herkömmliche Gerichte eingerührt werden kann.
 


Tipp


Wenn Ihnen Trinknahrungen pur nicht gut schmecken, probieren Sie Kombinationen mit anderen Lebensmitteln aus. Manche Hersteller haben sogar extra Rezepte entwickelt.
 


Kreative Tipps für Trinknahrungen
 

  • Genießen Sie Trinknahrungen als Snack für zwischendurch oder unterwegs.
  • Kombinieren Sie süße Drinks und Cremes mit Obst, Joghurt oder Quark.
  • Verfeinern Sie herzhafte Suppen mit Kräutern oder Einlagen wie gerösteten Sonnenblumenkernen oder Fleischstreifen.
  • Rühren Sie geschmacksneutrale Sorten nach dem Kochen in Suppen, Soßen oder Eintöpfe.
  • Verwenden Sie Trinknahrung für Pfannkuchen, Muffins oder Kuchen.

Stufe 4: Sondenernährung zur EntlastungTumorzentrum München. Arbeitsgruppe Ernährung und Krebs. https://www.ernaehrung-krebs-tzm.de/gewichtsverlustmangelernaehrung/ernaehrungstherapie.html. Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ). Krebsinformationsdienst. https://www.krebsinformationsdienst.de/leben/alltag/ernaehrung/ernaehrunggewichtsverlust.php.

Die Sondenernährung wird auch als „enterale“ Ernährung (= über den Darm) bezeichnet. Das verdeutlicht den Unterschied zu normalem Essen und Trinken über den Mund, also der „oralen“ Ernährung. Die flüssige Nährstoffmischung gelangt direkt in den Magen oder Dünndarm und versorgt den Körper sicher mit Energie und allen Nährstoffen.


Eine Sondenernährung kommt immer dann zum Einsatz, wenn eine normale Nahrungszufuhr über Mund, Rachen oder Speiseröhre nicht möglich ist. Das kann nach Operationen oder Bestrahlung der Fall sein, vor allem bei Kopf-Hals-Tumoren. Voraussetzung ist aber, dass die Verdauung über den Magen-Darm-Trakt nicht gestört ist.


Wenn die Sonde nur ein paar Tage bis wenige Wochen gebraucht wird, kann der Schlauch über die Nase gelegt werden. Ist absehbar, dass Sie für einen längeren Zeitraum nicht normal essen können, wird die Sonde direkt durch die Bauchdecke verlegt. Dafür bedarf es eines kleinen operativen Eingriffs, der stationär oder auch ambulant unter örtlicher Betäubung erfolgt. Der Fachbegriff hierfür heißt „Perkutane endoskopische Gastrostomie“ (PEG). Ist die PEG gelegt, verschwindet sie unauffällig unter der Kleidung und verschafft eine gute Bewegungsfreiheit.


Grundsätzlich kann eine Sondenernährung sogar zuhause erfolgen. Fachliche Unterstützung, Betreuung und Hilfe bei der Kontrolle und Pflege der Sonde leisten Ernährungstherapeuten, Homecare-Unternehmen und Pflegedienste. Für Angehörige, die hilfreiche zur Seite stehen möchten, gibt es spezielle Schulungen


Die Sondenernährung kann eine große Erleichterung sein. Sie versorgt Sie mit ausreichend Nahrung, wenn Sie gar nicht oder nur schlecht schlucken können.

Stufe 5: Parenterale Ernährung zur Sicherung der NährstoffversorgungTumorzentrum München. Arbeitsgruppe Ernährung und Krebs. https://www.ernaehrung-krebs-tzm.de/gewichtsverlustmangelernaehrung/ernaehrungstherapie.html.  Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ). Krebsinformationsdienst. https://www.krebsinformationsdienst.de/leben/alltag/ernaehrung/ernaehrunggewichtsverlust.php.

Bei einer parenterale Ernährung (= intravenöse Ernährung oder Infusion) wird der Verdauungstrakt umgangen. Die Nährstoffe gelangen direkt über eine Vene, also am Darm vorbei, ins Blut. Eine solche Ernährung über einen „Tropf“ ist immer dann notwendig, wenn die Verdauungsorgane nicht richtig funktionieren: zum Beispiel nach Operationen, bei starken Nebenwirkungen wie dauerhaftem Erbrechen, Durchfall und Schleimhautentzündungen.


Wie lange die parenterale Ernährung erforderlich ist, hängt vom Einzelfall ab. Sie kann kurzfristig überbrücken oder über einen längeren Zeitraum notwendig sein.


Auch die parenterale Ernährung kann zuhause durchgeführt werden, wenn ein gut geschultes Team zur Seite steht. Standardisierte oder individuell auf die Patient:innen zugeschnittene Lösungen liefern alle lebenswichtigen Nährstoffe. Das wirkt sich oft positiv auf Gewicht, Kraft und Energie aus.


Besonders Krebskranke, die schon länger nicht mehr normal essen können, befreit eine parenterale Ernährung oft aus einem als sehr belastend empfundenen Zustand. Sie kann auch Familien die Zuversicht zurückgeben, dass ihre Angehörigen gut versorgt werden.
 


Tipp


Sofern es Ihnen möglich ist, können Sie trotz Sonde oder Tropf gleichzeitig normale Lebensmittel und Getränke essen bzw. trinken.

Hilfe bei Beschwerden und NebenwirkungenBertz, H., Zürcher, G. Ernährung in der Onkologie. Grundlagen und klinische Praxis. Schattauer GmbH, Stuttgart 2014. Eat What You Need e.V. https://www.was-essen-bei-krebs.de/. Erickson, N., Schaller, N., Berling-Ernst, A.P., Bertz, H. Ernährungspraxis Onkologie. Schattauer GmbH Stuttgart 2017.

Ob und zu welchen Nebenwirkungen es im Verlauf einer Krebserkrankung kommt, ist sehr unterschiedlich. Manche Patient:innen verkraften Krankheit und Therapien gut und bewältigen ihren Alltag ohne große Einschränkungen. Machen Sie sich in diesem Fall keine Sorgen über mögliche Beschwerden, die bei Ihnen vielleicht nie auftreten.


Sie gehören nicht zu dieser Gruppe, sondern haben Ihre Lust am Essen verloren oder mit Nebenwirkungen zu kämpfen? Dann nehmen Sie das nicht als unvermeidbar hin. Sprechen Sie direkt mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin und suchen Sie sich eine auf Krebs spezialisierte Ernährungsfachkraft. Die kennen wirksame Mittel zur Vorbeugung und Behandlung aller Ernährungsprobleme und können Sie gezielt beraten.


Eine individuelle Beratung ist sehr wichtig, denn jeder Mensch reagiert anders und jede Tumorart und Krebstherapie bringen andere Herausforderungen mit sich. Dennoch gibt es einige allgemeine Ratschläge, die sich in der Praxis bei häufigen Beschwerden bewährt haben. Hier finden Sie eine erste Auswahl.



Ernährungsprotokoll

Schreiben Sie auf, was Sie wann gegessen haben und wie es Ihnen dabei ergangen ist. Bringen Sie Ihre Aufzeichnungen auch zur Ernährungsberatung mit. So finden Sie nach und nach heraus, was Ihnen im Moment gut bekommt und welche Lebensmittel Sie besser meiden sollten.



Was wirkt gegen Appetitlosigkeit?
 

  • Essen Sie viele kleine Portionen und Snacks über den Tag verteilt.
  • Essen Sie immer dann, wenn Sie Lust dazu haben – notfalls auch nachts.
  • Legen Sie Vorräte an Lebensmitteln an, die Sie mögen und die sich schnell zubereiten lassen.
  • Kräuter und Gewürze (z. B. Ingwer, Rosmarin, Zimt, Kresse), Bitterstoffe in Lebensmitteln (z. B. Chicorée), Gemüse- oder Fleischbrühe regen den Appetit an.
  • Ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft fördert den Appetit.



Was tun bei Geschmacks- und Geruchsstörungen?
 

  • Vermeiden Sie starke Essensgerüche: gut lüften, Speisen bis zum Essen abdecken.
  • Verzichten Sie auf Lebensmittel mit starkem Eigengeruch und geruchsintensive Zubereitungen (z. B. gebratenes Fleisch oder Fisch, Kohl, Zwiebeln, Knoblauch).
  • Milde Gewürze oder ein Spritzer Zitrone sorgen für einen besseren Geschmack.
  • Trinken Sie häufig kleine Mengen und spülen Sie den Mund vor dem Essen aus.



Wie kann man Übelkeit und Erbrechen lindern oder verhindern?
 

  • Orientieren Sie sich an den Prinzipien der „leichten Vollkost“.
  • Greifen Sie zwischendurch zu trockenen Nahrungsmitteln wie Cracker, Zwieback oder Toast.
  • Trinken Sie ausreichend, zum Beispiel kalte Getränke und Kräutertee aus mit Ingwer, Kamille, Pfefferminze.
  • Essen Sie ein bis zwei Stunden vor einer Chemo- oder Strahlentherapiebeginn nichts mehr, wenn es Ihnen damit besser geht.
  • Legen Sie sich nach dem Essen nicht flach hin. Tragen Sie lockere Kleidung.



Was hilft bei Durchfall?
 

  • Trinken Sie stündlich, z. B. Wasser, Saft- oder Gemüseschorlen, Kamille-, Fenchel-, Schwarz- oder Grüntee, isotonische Sportgetränke.
  • Essen Sie stopfende Lebensmitteln wie mit der Schale geriebene Äpfel, zerdrückte Bananen, gekochte Karotten, Heidelbeeren, Bitterschokolade.
  • Kochen Sie sich Suppen aus Haferflocken, Reis, Graupen oder Leinsamenschrot, pikant gewürzt mit Gemüsebrühe, Anis-, Fenchel- und Kümmelsamen.
  • Essen Sie trockenes Brot und Nudeln aus Weißmehl, Trockengebäck, Kartoffeln und trockenen Käse.
  • Meiden Sie Rohkost, blähende Gemüsesorten (z. B. Lauch, Kohl, Hülsenfrüchte), Steinobst, Beeren, Zitrusfrüchte.

Was tun bei Übergewicht?

Manchmal nehmen Menschen durch die Krebstherapie auch zu. Das kann - wie ungewollter Gewichtsverlust – viele Ursachen haben, die es herauszufinden gilt: bestimmte Medikamente, mangelnde Bewegung oder Essen als Trost. Um Ihr Gewicht im Griff zu halten, können Sie sich professionelle Unterstützung suchen und an allgemeinen Ernährungsempfehlungen orientieren.


Hier ein paar einfache Tipps, die Ihnen dabei helfen, nicht ungewollt zuzunehmen:
 

  • Essen Sie nur, wenn Sie wirklich hungrig sind und genießen Sie Ihre Mahlzeiten bewusst und nicht nebenbei.
  • Greifen Sie so oft wie möglich zu pflanzlichen Lebensmitteln. Sie enthalten vergleichsweise wenig Energie, aber viel Volumen und machen lange satt.
  • Trinken Sie reichlich Wasser und andere kalorienfreie Getränke.
  • Verzichten Sie auf mit Zucker gesüßte Getränke und trinken Sie nur selten Alkohol.
  •  Genießen Sie Süßigkeiten und fettreiche Knabbereien bewusst und in kleinen Mengen.
  • Bauen Sie Bewegung so in Ihren Alltag ein, wie es Ihnen möglich ist.
Ernährung bei Krebs

Ernährung bei Krebs

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